Besuch im Technikmuseum in Speyer

Veröffentlicht: Freitag, 28. Juli 2017 Geschrieben von Manfred Faust
Eigentlich hatten wir für unseren bereits 3. Vereinsausflug in diesem Sommer Tannheim bei Memmingen als Ziel. Der Alpenraum war aber XRAY (kein Sichtflug möglich), so entschieden wir uns kurzentschlossen für Plan B, der aber mehr als nur eine Alternative war: es ging nach Speyer und dort ins Technikmuseum!

Wir bekamen in Bonn/Hangelar die Piste 29 zugewiesen und starteten so mit unseren drei Ultraleichtmaschinen in Richtung Bonn. Bis zum dortigen Post-Tower „stand“ unsere Formation. Geordnet ging es, angemeldet beim FIS (Flight Information Service) entlang des wunderschönen Rheintals bis Bingen. Ab dort dann auf Kurs 150 und quasi geradeaus bis Speyer, wo uns die Piste 16 zugewiesen wurde. Wer schon mal die Piste 16 in Speyer angeflogen ist weiß, was uns erwartete: ein atemberaubender Anflug flach, und damit zum Greifen nah über das Technikmuseum! Ein Traum, denn im Queranflug nimmt man zunächst exakt Kurs auf die dort hoch aufgebockte Boing 747, was für ein Erlebnis!

Nach sicherem Touch-down schnell die Landegebühr bezahlt, Parkposition eingenommen und ab ins Museum, dass wir in weniger als 10 Minuten zu Fuß erreichten. Der Eintrittspreis von 16,-€ ist angemessen: fliegerisch ist dort alles ausgestellt, was das Herz begehrt! Von einer Messerschmitt BF 109G-4 Baujahr 1942 über diverse Oldtimer bis zur besagten B747 und dem russischen Spaceshuttle „BURAN“. Auch PKW- und Motorrad-Oldtimer sowie Schiffe und U-Boote sind ausgestellt. Das Museum ist sein Geld wert und sehr zu empfehlen.

Wir hatten ständig unsere Wetter-Apps im Auge, denn für den Tag waren teils heftige lokale Gewitter prognostiziert. So nutzen wir eine große Lücke zwischen zwei Regengebieten am Nachmittag für den Rückflug bei zwar bockigem, aber gutem Sichtflug-Wetter mit eindrucksvollen Wolkenbildern. Save Landing dann nach nur 1:03h in Bonn/Hangelar auf der 29. Und nach der Hangarierung unserer Maschinen gab es dann ein wohlverdientes Bierchen beim „Udet´s“ am Platz. Was für ein Tag – super Flugdisziplin, tolle Eindrücke und mal wieder ein wirklich tolles Team! Der nächste Ausflug ist in Planung, selbstredend!

Abenteuer Nordseeküste

Veröffentlicht: Sonntag, 16. Juli 2017 Geschrieben von Webmaster
Am 9.7.17 war es wieder soweit!
Nun hieß es: In Formation mit vier Flugzeugen zur Nordseeinsel Langeoog. Wie gewohnt wurde bereits im Vorfeld eine ausführliche Flugvorbereitung durchgeführt. Nachdem die erste morgendliche Wetterbesserung in Sicht war, wagten wir den Abflug mit einem kleinen Umweg.
Es dauerte eine Weile, bis wir uns alle in die Formation eingefunden hatten und den höhenbeschränkten Luftraum hinter uns lassen konnten, um dann gemeinsam durch ein geeignetes Loch über die wolken zu steigen. Dort führten wir unseren Flug in bester Sicht und strahlendem Sonnenschein fort.
Nun lag auch schon bald die Nordseeküste mit den ostfisischen Inseln vor uns, sodass wir ohne weitere Komplikationen auf Langeoog landen konnten, wo wir bei bestem Wetter unseren Kurzurlaub mit Strandbesuch, Unterhaltung und Entspannung in vollen Zügen auskosten konnten. Um etwa 16:30 Ortszeit traten wir den Rückflug an.
Der führte nach einer knappen halben Stunde Flugzeit zunächst zum Flugplatz Leer-Papenburg, wo wir unsere Flugzeuge betankten. Danach ging es direkt wieder über die Wolken in Richtung Heimat.
Alles in allem war auch dieser Ausflug wieder ein voller Erfolg und für alle eine Bereicherung.

Ausflug: In Formation mit zwei Flugzeugen zur Wasserkuppe

Veröffentlicht: Montag, 12. Juni 2017 Geschrieben von Jürgen Hollstein
Für drei von vier Piloten war die Wiege des Segelflugs eine Premiere, wie gut, dass Manfred Faust als Organisator schon ein paar Landungen auf der Rhön absolviert hatte. Mit kräftigem Rückenwind haben unsere beiden ULs die Strecke in gut eineinviertel Stunden absolviert, zwischendurch auch mal in FL 75, um schließlich doch mit etwas Anspannung und höchster Konzentration sicher auf der deutlich ansteigenden Bahn 24 zu landen, zum Glück mit kräftigem Wind auf der Nase. Aber der Flugbetrieb ist schon gewöhnungsbedürftig: rasch aufeinander folgende F-Schlepps auf der 06 bei (gleichzeitigem) Landeverkehr auf der 24, Schleppflugzeuge, die eine „individuelle“ Platzrunde fliegen, und die freundliche, aber bestimmte Ansage zügig zu machen und nicht so viel zu quatschen (Positionsmeldungen) oder zu fragen (Abstellmöglichkeit).

Die Wasserkuppe hat viel zu bieten. Am Modell- und Gleitschirmfliegerhang herrschte reger Betrieb, das Fliegerdenkmal lässt Geschichte pur schnuppern und im Segelflugmuseum könnte man sich den ganzen Tag (am liebsten bei M oder X) aufhalten. Aber irgendwann geht es zurück, beim Start zwar mit mächtig Rückenwind, dafür aber bergab (06) wie auf der Kinderskischanze, auf Kurs EDKB aber deutlich langsamer. Und es ist kaum zu glauben, wie lange man brauchen kann, bis sich zwei ULs in der Luft wieder in Sicht haben, um bei FIS wieder die Formation anmelden zu können.

Es hat Spaß gemacht!
Es hat fliegerisch ein wenig gefordert, aber die Kameradschaft und die Freude am Fliegen gefördert ;-)

WDR-Reportage: Einen Tag Pilot bei der LSGS

Veröffentlicht: Sonntag, 02. Oktober 2016 Geschrieben von Webmaster
Reporterin Nadine Hidding vom WDR testet das Angebot der Luftsportgemeinschaft Siebengebirge und ist begeister! Ganz ohne Vorkenntnisse und langweilige Theorie, ist sie "Pilotin für einen Tag".
Nach der Vorflugkontrolle, dem sogenannten "Rundgang ums Flugzeug", geht's schon direkt mit dem Fluglehrer los zur Startbahn. Nach einigen kurzen Einweisung darf sie, wie jeder Interessierte, das Flugzeug nun selber steuern und die ersten Eindrücke eines richtigen Piloten erleben.